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Hayfever
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Pollenflugprognose
Schweiz 2004
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Update: 11.02.2003 Tesalin
Erhältlich ist Tesalin ab
02.05.2003. (Nur in der Schweiz) Angaben von der Firma Zeller.
Beziehen können Sie es unter
folgende Adresse:
Bahnhofapotheke,
Bahnhofstrasse in CH - 8590 Romanshorn
Tel. 0041 71 463 13 13
Durchbruch in der Allergie-Behandlung. 13.12.2002
Bald soll eine Impfung einen
lebenslangen Schutz vor allergischen Reaktionen bieten.
Desensibilisierung:
Die Behandlung
ist extrem zeitintensiv. Ingesamt 30 bis 80 Arztbesuche
über drei bis fünf Jahre sind notwendig. Für Berufstätige schwer
machbar.
Abhilfe verspricht ein neues
Verfahren, das wie eine Desensibilisierung wirkt und wie eine
Impfung verabreicht wird: in drei Dosen.
Anstatt einen höhere Dosis
unter die Haut zu spritzen, soll eine kleinere Dosis an dem Ort
wirken, wo der Schutz gebildet wird: in den Lymphknoten, erklärt
Thomas Kündig, Erfinder der Methode.
Die laufenden Studien
belegen: Die Injektion direkt in die Lymphknoten ist sehr viel
effizienter: Nur noch 1 Prozent der üblichen Allergendosis ist
notwendig. Die Zahl der Injektionen kann von 30 bis 80 auf 3
reduziert werden.
Die Behandlung ist
schmerzfrei. Die Dosis wird unter Ultraschallkontrolle in die
Lymphknoten der Leistengegend gespritzt, die nur Millimeter unter
der Hautoberfläche liegen
Im Jahr 2005 soll die
neue Impfung eingeführt werden
Zwar laufen die Studien
noch. - Aber die Aussichte, dass das Verfahren schon bald auf den
Markt kommt, sind gut - erklärt der Erfinder. Eine amerikanische
Firma hat sich bereits die Rechte gesichert. Wenn alles nach Plan
verläuft, rechnen wir damit, das wir das Verfahren 2005 einführen
können.
Allerdings: Die Impfung
hilft nicht bei allen Allergien. Thomas Kundig: Bei den
Kontakt-Allergien wie der Modeschmuck-Allergie nutzt weder
Desensibilisierung noch das neue Verfahren.

Die Firma
Zeller Söhne AG in Romanshorn (Thurgau) hat uns am 28.10.2002
folgendes mitgeteilt:
Der Extrakt Ze 339, auf dem
das geprüfte Produkt basiert, wird im Gegensatz zum traditionellen
Gebrauch aus den Blättern und nicht aus den Wurzeln hergestellt.
Es gibt nach unserer Kenntnis keinen gleichgearteten Extrakt. Wir
verwenden dafür einen speziellen Klon, für den Varietätenschutz
durch die Europäische Union erteilt wurde. Dieser Klon wird
kontrolliert angebaut, d.h. entsprechend einer von Zeller
ausgegebenen Anbauvorschrift und unter Dokumentation aller
Massnahmen im Feld. Nur durch solches Vorgehen kann eine
gleichbleibende Qualität des Ausgangsmaterials gewährleistet
werden. Im Gegensatz hierzu bringt die Herstellung von Extrakten
aus Wildsammlungen erheblich Probleme mit sich, dies ist neben der
Erschöpfung der natürlichen Habitate vor allem die fehlende
Garantie einer gleichbleibenden Zusammensetzung im
Ausgangsmaterial. Bei der Pestwurz (Petasites hybridus) gibt es
zwei äusserlich nicht unterscheidbare Varietäten (Petasin- und
Furanopetasinchemovarietät), die sich jedoch nach Zusammensetzung
der Inhaltsstoffe sowie ihrer Wirksamkeit und somit letztlich im
Nutzen/Risiko Profil hinlänglich unterscheiden. Eine weitere
Besonderheit ist dass Extraktionsverfahren, für das in diesem
speziellen Fall flüssiges CO 2
verwendet wird. Da sich die Extraktionseigenschaften von
Flüssigkeiten und Gasen unterscheiden und es zusätzlich die
Möglichkeit gibt, mit "Supercritical Fluid" (SCF) zu arbeiten (ein
intermediärer Zustand zwischen Gas und Flüssigkeit), ist die
Zusammensetzung der Extrakte auch vom verwendeten
Extraktionsverfahren abhängig. Aus all diesen Gründen ist der
Extrakt Ze 339, der in den Prüfungen benutzt wurde, weltweit durch
Patent geschützt. Es gibt gegenwärtig keinen vergleichbaren
Extrakt, obwohl es weitere Produkte aus der Pestwurz am Markt
gibt. Für das Laien- teilweise aber auch das Fachpublikum, sofern
nicht mit den Besonderheiten der Extraktherstellung vertraut,
könnte leicht der Eindruck entstehen, wichtig sei lediglich, dass
es ein Produkt aus der Pestwurz sei. Die von Ihnen berichteten
klinischen Erfolge wurden ausschliesslich mit dem patentierten
Extrakt Ze 339 erhalten.
Feedback
Firma Zeller
Für besonders wichtig halte ich Ihren Hinweis, dass
garantiert sein muss, dass potentiell die Leber schädigende
Alkaloide aus dem Extrakt entfernt sind. Diesbezüglich gibt es
genaue Vorgaben von den Aufsichtsbehörden. Da die Analysemethodik
zum Nachweis der Alkaloide kompliziert ist und viel Übung
verlangt, wird sie naturgemäss nur in wenigen Spezialeinrichtungen
sicher beherrscht. Für Ihren Hinweis, von einer Eigenfertigung
bzw. Teezubereitung Abstand zu nehmen, bin ich Ihnen deshalb
besonders dankbar.

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| Ein Wirkstoff der Pestwurz bekämpft die Symptome
des Heuschnupfens mit Erfolg |
Den an Heuschnupfen Leidenden kann schon bald mit einem
Naturheilmittel geholfen werden. Der Hals-Nasen-Ohren-Arzt und
Allergologe
Andreas Schapowal
aus Landquart (Graubuenden / Schweiz)
hat einen Wirkstoff aus der Pestwurz in Vergleichsversuchen mit
gutem Erfolg geprüft und dessen Nutzen bewiesen. |
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Update 14.08.2004
Andreas Schapowal.
Sein Engagement in der
Medizinethik und in der Forschung haben ihm einen Lehrstuhl und
einen Ehrendoktortitel eingebracht. Wir gratulieren.
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Kaum ist der Januar
vorbei, muss auch schon mit starkem Pollen- und Sporenflug von
Frühblühern wie Erle und Hasel gerechnet werden. Und Ende Februar,
Anfang März beginnen Hainbuchen-, Pappel-, Weide-, Ulmen- und
Eschenpollen die Luft zu belasten. Was die einen mit dem Duft des
nahenden Frühlings verbinden, empfinden die anderen als Alptraum.
Wie der Landquarter Allergologe Andreas Schapowal gegenüber der SO
sagt, leiden 40 Prozent der Bevölkerung an einer Allergie, allein
15 Prozent an Heuschnupfen und zehn Prozent an Asthma. Diesen
Allergikern bringt Pollenflug die Augen zum Tränen, die Nase zum
Triefen oder verursacht Kopfschmerzen oder Asthmaanfälle.
Wissenschaftlich erprobt
Wer solchermassen geplagt wird, kann bald von einem
Naturheilmittel Abhilfe erwarten. Dabei handelt es sich um ein
neues pflanzliches Heilmittel, dessen Wirkstoff aus der Pestwurz
gewonnen und auf wissenschaftlicher Basis erprobt und auch
nachgewiesen worden ist. Schapowal hat in Untersuchungen an
Patienten mit Heuschnupfen die klinische Wirksamkeit belegt und in
einer Publikation im «British Medical Journal» publiziert.
Während Schapowals Pilotversuch nahmen 125 Pollenallergiker
entweder das Pestwurz-Präparat oder die Standardtablette Zyrtec,
ein chemisches Cetirizin-Präparat, ein. Bei diesem Blindversuch
wussten weder der Arzt noch die Patienten, wer was einnahm. Aber:
In beiden Gruppen konnten die Symptome gleichermassen bekämpft
werden. Eine weitere Studie mit dem Pestwurz-Extrakt und Placebos
(Tabletten ohne jeglichen Wirkstoff), die eben ausgewertet wird,
bestätigt das Ergebnis. Während beim Zyrtec erwartungsgemäss
Müdigkeit als Nebenwirkung auftrat, liess die Pestwurz-Gruppe
keine typischen Nebenwirkungen erkennen.
Wirkung in Davos entschlüsselt
Mit der Pestwurz wurde schon im Mittelalter versucht - wie der
Name verrät - die Pest zu bekämpfen. Doch die Wirkung dieser
grossblättrigen, einheimischen Pflanze wurde laut Schapowal erst
in den letzten Jahren entschlüsselt, und zwar im Schweizerischen
Institut für Allergie- und Asthmaforschung (Siaf) in Davos. In den
Jahren 1988 bis 1996 arbeitete auch Schapowal am Siaf, bevor er
1997 an der Medizinischen Hochschule Hannover eine
Allergieabteilung aufbaute und 1998 in Landquart eine Arztpraxis
eröffnete.
Die Pestwurz ist an sich giftig oder enthält giftige Substanzen,
die der Leber schaden können. Darum rät Schapowal davon ab, mit
selbst gepflückten Blättern selber ein Arzneimittel herzustellen.
Selbst das Zubereiten eines Tees aus selbst gepflückten Blättern
ist aus ärztlicher Sicht nicht empfehlenswert.
Die Zulassung beantragt
Die antiallergische Wirkung der Pestwurz basiert auf den so
genannten Pestasinen, die laut Schapowal die Produktion von
Allergiesymptome auslösenden Stoffe verhindern. Die Firma Zeller
Söhne AG in Romanshorn (Thurgau) wird das Präparat gegen
Heuschnupfen, das unter der Bezeichnung Tesalin auf den Markt
kommen wird, industriell produzieren. Die Zulassung des
Heilmittels hat die Firma bei der Swissmedic, der früheren
Interkantonalen Kontrollstelle für Heilmittel, beantragt.
Schapowal spekuliert damit, dass die Veröffentlichung der
vergleichenden Untersuchungsstudie im «British Medical Journal»
den Zulassungsprozess etwas beschleunigen wird, sodass im Lauf
dieses Jahres wohl mit der Zulassung gerechnet werden kann |
Verwendete Organe:
Die getrocknete Wurzel und die frischen Blätter
Vorkommen:
Die Pestwurz kommt bei uns in feuchten Wiesen, Gräben und an
Bachuferen vor.
Wirkstoffe und Wirkung:
In den Wurzeln kommen neben Schleim und ätherischem Öl
hauptsachlich zwei krampflösende Stoffe, das Petasin und das
S-Petasin, vor. |
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Pestwurz
(Petasites hybridus, Korbblütler)
Die Pestwurz ist ein ausdauerendes Kraut mit sehr grossen,
rundlich-nierenförmigen, am Grunde tief herzförmig
ausgeschnittenen Blättern (bis 1 mtr. lang, 30-60 cm breit). Auf
der Unterseiete sind die Blätter grauwollig behaart.
Der knollig verdickte Wurzelstock führt fingerdicke Ausläufer. Die
rosafarbenen oder schmutzig purpurnen Blüten bilden dichte
Trauben. |
| related link:
www.purenature.de |
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